Anreise mit der U-Bahn bis Station Ichigaya.

Tokyo – Imperial Palace auf einer größeren Karte anzeigen

Yasukuni Jinja

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Yasukuni-Schrein (c) Felix Beck

Im Yasukuni-Schrein (Schrein des friedlichen Landes) werden die Seelen der im Dienste des Kaiserreichs gefallenen verehrt. Eine besondere Anziehungskraft übt der Yasakuni-Schrein auf Japanische Nationalisten aus, welche zu dem Schrein pilgern um für im Krieg gefallene Japaner zu beten. Problematisch ist, dass Namen von den Allierten hingerichteten Kriegsverbrechern im Totenverzeichnis angeführt sind.(vgl. Krauth et Steffen, 2010, S. 52f)

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Yasukuni-Schrein (c) Felix Beck

Öffnungszeiten: täglich 5:30-18:00

Homepage: http://www.yasukuni.or.jp/english/

Nippon Budōkan

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Nippon Budōkan (c) Felix Beck

Hierbei handelt es sich um eine Kampfsporthalle, welche für die Judowettkämpfe im Rahmen der Olympischen Spiele 1964 errichtet wurde. Sie besteht aus drei achteckigen Hallen von denen die größte (14.000 Besucher) einer Halle des Horyu-ji-Tempels in Nara nachgebildet ist. 1966 traten die Beatles im Nippon Budōkan auf sowie wurden Live-Alben von Bob Dylan und Cheap Trick im Nippon Budōkan aufgenommen. (vgl. Wikimedia Foundation Inc, 2013 b, online)

Kaiserpalast

Das Palastgelände umfasst 110.000m². Für Touristen zugänglich ist lediglich der Ostgarten, der ehemalige Standort der Burg von Edo, in welcher 1603-1868 die Shōgune residierten. (vgl. Krauth et Steffen, 2010, S.24f)

Sakurada-Mon: Das “Kirschblütenfeld-Tor”, hier ereignete sich am 24.3.1860 der Mordanschlag auf Ii Naosuke, welcher einen Aufstand gegen die Militärregierung in ganz Japan einleitete und 1868 den Kaiser wieder an die Macht brachte. (vgl. Krauth et Steffen, 2010, S.25)

 

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Kirschblütenfeld-Tor (c) Felix Beck
Nijubashi: Die steinerne Brücke beim Haupteingang des Kaiserpalasts.

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Nijubashi/Haupteingang Kaiserpalast (c) Felix Beck

Ostgarten (Higashi Gyoen) :

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Blick vom Fundament des Bergfrieds auf den Ostgarten (c) Felix Beck

Im Ostgarten befand sich die Edo-Burg, von welcher jedoch nur mehr das Haupttor, ein Wachturm und das Fundament des Bergfrieds vorhanden sind. (vgl. Krauth et Steffen, 2010, S. 26f)

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Wachturm Ostgarten (c) Felix Beck

Öffnungszeiten (wegen Zeremonien unregelmäßig geöffnet) Dienstag-Donnerstag, Sa und So 9:00-16:30

Homepage: http://www.jnto.go.jp/eng/location/spot/gardens/kokyohigashigyoen.html

Tokyo International-Forum

 

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Tokyo International Forum (c) Felix Beck

 

Das Tokyo International Forum wurde 1997 fertiggestellt und kostete rund eine Milliarde Euro. Es beinhaltet auf 8 oberirdischen und 3 unterirdischen Etagen Konzertsäle, Konferenzräume, Restaurants, Geschäfte , ein Museum und eine Touristeninformation.  (vgl. Sistrix GmbH, undatiert, online)

 

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Tokyo International Forum (c) Felix Beck
Tokyo Station

 

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Tokyo Station (c) Felix Beck

 

Der Amsterdamer Zentralbahnhof diente dem 1914 gebauten Bahnhof Tokyo (Tokyo-eki) als Vorbild. Bei Luftangriffen im Jahre 1945 wurden jedoch die oberen beiden Geschoße und dessen Flügeltürme des ehemals vierstöckigen Gebäudes zerstört. (vgl. Krauth et Steffen, 2010, S.24f) Der Bahnhof besteht aus 10 auf einem Viadukt gelegenen Bahnsteigen, welche von Shinkansen-Linien, S-Bahnen, Regionalbahnen und einer U-Bahn-Linie angefahren werden und  ist mit einer Bahnhofshalle unterbaut sowie mit einem Kaufhaus verbunden. Täglich frequentieren durchschnittlich über 600.000 Menschen die Linien am Bahnhof Tokio. (vgl. Wikimedia Foundation Inc, 2013, online)

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Blick vom International Forum auf die Tokyo Station (c) Felix Beck

Homepage: http://www.t-i-forum.co.jp/en/

Öffnungszeiten: täglich 8:00-23:00

 

 

 

Quellen:

KRAUTH (2010) , Hans-Günther, STEFFEN, Susanne: Reiseführer Tokio, Marco Polo, Mairdumont 9. Auflage, Ostfildern.

SISTRIX GmbH (undatiert), Tokyo International Forum, erschienen in: Tokio-Reiseführer.com, http://www.tokio-reisefuehrer.com/tokyo-international-forum.html (abgerufen am 25.08.2013)

WIKIMEDIA FOUNDATION INC (2013 a), Bahnhof Tokio, erschienen in: Wikipedia,

http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_Tokio (abgerufen am 14.08.2013)

WIKIMEDIA FOUNDATION INC (2013 b), Nippon Budōkan, erschienen in: Wikipedia, http://de.wikipedia.org/wiki/Nippon_Bud%C5%8Dkan (abgerufen am 26.08.2013)