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  • Nordwesten Teil 1

Tempel Kinkaku-ji – der goldene Pavillon

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(Foto: Kathi)

Alle, alle wollen ihn sehn und so machen auch wir uns, diesmal Hiroshima-erschöpfungsbedingt erst um 10 Uhr, Richtung Kinkaku-ji auf.

Der goldene Pavillon des Kinkaku-ji Tempels wurde 1397 als Ruhesitz des Shoguns Ashikaga Yoshimitsu erbaut. Nach dessen Tod wurden der Pavillon und das umliegende Areal in einen Zentempel verwandelt. 1950 brannte der Pavillon durch Brandstiftung komplett ab, der heutige Bau ist eine originalgetreue Rekonstruktion aus dem Jahr 1955. Besichtigt werden kann der Pavillon nur von außen, im umliegenden Areal befinden sich weitere Gebäude und ein Teehaus. Seit 1994 gehört der Pavillon zum UNESCO-Weltkulturerbe historisches Kyoto.

Die Touristen sind tatsächlich sehr zahlreich und so haben wir nach nur ca. einer halben Stunde die Anlage auch schon wieder verlassen. Mancheine hat sich noch beim Münz-Zielwurf versucht oder sich ein paar Kostproben der klebrigen Süßigkeiten zu gemüte geführt die am Ausgang als Mitbringsel angeboten werden.

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(Foto: Kathi)

Öffnungszeiten: tgl. 9-17 Uhr

Eintritt: 400 ¥

Erreichbarkeit: Haltestelle Kinkakuji-michi (Bus 101, 102, 204, 205)

 

Tempel Ryoan-ji

Weiter geht es zufuß in Richtung Ryoan-ji, den wir nach einem ca. 15-minütigen Spaziergang erreicht haben.

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(Foto: Kathi)

Dieser Tempel ist vor allem für seinen Zengarten bekannt. Der 10 x30 m große Garten wurde um 1488 angelegt. Der Garten besteht aus gerechtem Kies, 15 Steinen und Moos und zählt zu den schönsten Stein- bzw. Trockengärten Japans. Besonders ist das aus keinem Blickwinkel alle 15 Steine sichtbar sind. Der Tempel gehört ebenfalls seit 1994 zum UNESCO Weltkulturerbe.

Nachdem auch hier die Touristen zahlreicher sind als die Kiesel im Steingarten und man sich kaum den spirituellen Wert dieser Anlage erschlißen kann, schärfen sich unsere Sinne für andere Dinge. Kaum zu glauben wie weich so ein Boden wird wenn vermutlich schon Millionen besockte Füße über diese Bretter gelaufen sind!

Öffnungszeiten: tgl. 8-17 Uhr

Eintritt: 500 ¥

Erreichbarkeit: 15 min. zu Fuß vom goldenen Pavillon, Haltestelle Ritsumeikan Daigaku-mae (Bus 12 oder 59)

 

An dieser Stelle wird das Programm abgeändert und wir fahren nicht weiter zum Tempel Ninna-ji sondern nehmen gleich den Bus zur Kyoto-Station wo wir uns ein wohlverdientes Mittagessen gönnen. wer jetzt glaubt, dass das schon alle Tempel waren, der irrt! wir verlassen zwar den Nordwesten aber am Nachmittag geht unsere Tour weiter zum Fushimi-inari Schrein.

 

  • Nordwesten Teil 2

Den zweiten Teil des Nordwestens nehmen wir uns am nächsten Tag vor und so verlassen wir um 9 das Hostel um mit dem Zug nach Kameoka zu fahren. Statt der geplanten Stromschnellenfahrt über den Hozu River, die leider aufgrund eines kurz vor unserer Ankunft wütenden Taifuns im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fiel, erkunden wir das Tal von der „Sagano Scenic Railway“ aus.

IMG_8338    IMG_7781    sagano senic railway

 

 

 

(Foto: Gerhard, Rosa)

Die Strecke wurde ehemals zum Transport für Baustoffe und Brennholz benutzt und dient heute als Panoramastrecke zwischen Arashiyama und Kameoka. Sie führt entlang des Flusses Hozu etwas höher gelegen, mit Blick auch die Berge und den Fluss. „Its charming, old fashioned trains wind their way through the mountains at a relatively”

Fahrzeit: ca. 25 Minuten

Preise: 600 ¥ ( für Studierende)

Die Endstation Arashiyama liegt dann auch schon mitten im nächsten Highlight unserer Tour, dem Bambuswald.

Bambuswald    bambuswald    Sagano_Bamboo_Forest

 

 

 

(Fotos: Gerhard)

 

Ein kurzer beschaulicher Spaziergang führt uns in Zentrum von Arashiyama wo an zahlreichen Fressständen reges Treiben herrsch und wir uns in einer kurzen Pause auch stärken können. Der Weg führt weiter über die Brücke Togetsu-kyo von wo aus wir auch Kormorane (leider nicht beim Fischen) sehen konnten hinauf auf den Affenberg.

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 (Fotos:  Rosa)

Der Affenberg Iwatayama wurde 1957 geschaffen, um das Verhalten von wilden japanischen Affen zu studieren und zu erforschen. Heute leben auf dem Berg ca. 150 wilde japanische Affen, die von den Besucher_innen in einem speziellen Bereich auch gefüttert werden können.

Aber Achtung: Es darf den Affen nicht direkt in die Augen geschaut werden! Und auch sonst gibt es hier noch einige Regeln zu beachten:

(Foto: don´t stare at the monkey in the eye)

Der Aufstieg dauert ca. 15 – 20 Minuten und ist recht steil, deshalb steht aauf halber Strecke ein BIG FAN, zur Abkühlung.

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(Foto: Martin)

Oben angekommen bietet sich aber ein schöner Blick über ganz Kyoto.

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(Fotos: Gerhard, Gesa, Rosa, Kathi)

Öffnungszeiten: 9.00 – 17.00

Eintritt: 420 Yen für Studenten