Taifune drehen sich gegen den Uhrzeigersinn. Schuld daran ist die Erdrotation. Die Corioliskraft verschafft dem Luftstrom (der durch Unterdruck beim raschen Verdunsten von Wasser entsteht) einen Drall. Die Rotation verstärkt sich selbst, solange Energie, in Form von Wasserverdunstung, zugeführt wird. Auf der Südhalbkugel drehen sich Wirbelstürme mit dem Uhrzeigersinn. Diese werden Zyklone genannt.

Taifune, Zyklone und Hurrikane bewegen sich mit etwa <30 km/h fort. Die Rotationsgeschwindigkeit am Eyewall (Luftstromwand am Rande des „Auges“ eines Wirbelsturms) rotiert mit ca. 300 km/h. Sie sind oft mit schweren Gewittern verbunden. In Japan kommen sie am häufigsten im Spätsommer/Herbst vor.

Verheerende Taifune:

  • Tip 1979 (ganz Japan): 68 Tote
  • Tokage 2004 (Kyoto): 99 Tote, 704 Verletzte
  • Nabi 2005 (Kyushu & Hokkaido): 21 Tote, 104 Verletzte

Quelle: Kevin E. Trenberth, Spektrum der Wissenschaft 9/07 S34 ff

Bild: Roke 2011

Taifun Roke