In Japan leben 126 Millionen Menschen auf einer Fläche von 377.765 km2, rund einem Drittel mehr als das Vereinigte Königreich. Aus topografischen Gründen sind jedoch nur 13% dieser Fläche landwirtschaftlich nutzbar. Die durchschnittliche Größe eines landwirtschaftlichen Betriebs Hofe liegt bei 1,6 ha. Ungefähr 6% der Erwerbsbevölkerung sind in der Landwirtschaft tätig und 48% der selbständigen Landwirte sind über 65 Jahre alt.
66 Prozent der Erwerbstätigen sind im Dienstleistungssektor beschäftigt, 28 Prozent in der Industrie und 4 Prozent in der Landwirtschaft.
Das Land Japan importiert vor allem Weizen und Soja aus den USA und unter anderem Schweine- und Rindfleisch aus anderen Ländern. Sonst sind die Japaner zu ca. 40 % Selbstversorger mit Lebensmitteln.
Dank dem intensiven Pflanzenanbau, dem Dünger, den modernen Maschinen und der Technik produzieren die Landwirte mehr als die Hälfte des in Japan konsumierten Obstes und Gemüses. Einige Bauern betreiben auch Viehzucht. Japans Landwirtschaft trägt wesentlich zur Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln bei.

Reis

Etwa 40 Prozent der Landwirtschaftsfläche werden für den Reisanbau verwendet, der über ein Drittel der Gesamternte beträgt. Reis bildet nach wie vor den Grundstock der japanischen Ernährung; Änderungen in den Ernährungsgewohnheiten und die Entwicklung besserer Anbauverfahren haben jedoch zu einer unübersehbaren Überproduktion geführt. Weizen, Gerste und Sojabohnen zählen ebenfalls zu den wichtigsten Ernteerzeugnissen. Weitere Anbauprodukte sind Kartoffeln, Zuckerrüben, Zuckerrohr, Rettich, Kohl, Süßkartoffeln, Chinakohl, Zwiebeln, Tomaten und Gurken sowie Mandarinen und andere Zitrusfrüchte, Melonen, Äpfel und außerdem Tabak. Von großer Bedeutung ist der Anbau von Tee, der vorwiegend für den innerjapanischen Gebrauch produziert wird.
Reis ist nach wie vor das Grundnahrungsmittel der Japaner. Auch wenn die Massenproduktion vor allem in den Niederungen des Landes erfolgt, bestimmen die Terrassenkulturen, die sich über einen großen Teil der Gebirgsregionen erstrecken weiterhin das Land. Zu dieser Kulturlandschaft haben die Japaner ein starkes emotionales Verhältnis. Zugleich sind die Terrassen effiziente Wasserrückhaltebecken und schützen die talwärts gelegenen städtischen Gebiete.

Fisch

Fisch ist ein Grundnahrungsmittel in Japan und lässt sich in seiner Bedeutung beinahe mit dem Reis vergleichen. Daher gehört der Fischfang und die Fischverarbeitung zu einem der wichtigsten Wirtschaftsbereiche im Land. Beliefert wird sowohl das Inland als auch das Ausland. Die japanische Fischereiflotte gehört zu den größten der Welt. Die Fischereiindustrie lässt sich in drei Kategorien unterteilen: die Binnen-, die Küsten- und die Hochseefischerei. Die Binnenfischerei wird mit Booten mittlerer Größe durchgeführt und sorgt für einen wesentlichen Anteil am gesamten Fang, der sich auf etwa ein Viertel der Gesamtproduktion beläuft. Die Hochseefischerei wird mit großen Fangschiffen vorgenommen, die in den Fischgründen der internationalen Gewässer tätig sind. In diesem Bereich wird ebenfalls ungefähr ein Viertel des Gesamtertrags erbracht. Die Küstenfischerei, von kleineren Booten mit Hilfe von Netzen oder mittels Zuchttechniken betrieben, erbringt die Hälfte des gesamten japanischen Fischfangs; die Erträge sind allerdings insbesondere wegen der Verschmutzung der Küstengewässer rückläufig. Zu den am häufigsten gefangenen Meerestieren zählen Sardinen, Thunfische, Seehechte, Lachse, Pollack, Makrelen, Eidechsenfische, Meerbrassen, Krabben, Garnelen, Tintenfische, Venusmuscheln und Austern. Daneben zählt Japan zu den wenigen noch aktiven Walfangnationen der Welt. Außerdem werden große Mengen an Tang und anderen Meeresalgen geerntet, die auch als Nahrungsmittel dienen.
Da Fisch ein wichtiger Bestandteil der Ernährung in Japan ist, ist die Fischerei ein bedeutender Industriezweig des Landes. Zusätzlich zum jährlichen Fang von ca. 4,4 Mio. Tonnen werden weitere 1,3 Mio. Tonnen Fisch und Schalentiere in speziellen Fischfarmen gefangen, wo zahlreiche Fischarten gezüchtet werden. Trotz seiner bedeutenden Fischindustrie muss Japan 52% (2006) seines Bedarfs an Fischen und Meeresfrüchten importieren, die von überall auf der Welt kommen.

Ländliche Entwicklung

Die größte Herausforderung für die ländliche Politik Japans besteht im drastischen Rückgang des Selbstversorgungsgrads mit Nahrungsmitteln (er ist zwischen 1979 und 1998 von 79% auf 41% gesunken) und dem wirtschaftlichen Niedergang abgelegener Regionen, die unter Bevölkerungsrückgang und Überalterung leiden. Junge Menschen haben selten die Chance, einen landwirtschaftlichen Betrieb zu übernehmen oder eine andere Möglichkeit, ihren Verbleib auf dem Lande zu sichern. Gleichzeitig steigt der Anteil der brachliegenden Ackerflächen. Dieser Prozess hat schon vor langer Zeit eingesetzt, aber die Probleme spitzen sich weiter zu, seitdem die Japaner immer mehr importierte Lebensmittel konsumieren und seitdem im Rahmen der GATT-Abkommen die Zölle gesenkt wurden und die Liberalisierung des Reismarkts eingeleitet wurde.
Die meisten Bauern sind zumindest zeitweise auch noch in der Industrie beschäftigt. Das Land wird intensiv genutzt, und der größte Teil der Höfe ist mit Elektrizität und modernsten Geräten ausgestattet. Ernten sind durch den Einsatz von Kunstdünger und verbesserte Anbauverfahren zwei- oder dreimal jährlich möglich, obwohl dies die Böden stark beansprucht. Insgesamt zählt die japanische Landwirtschaft zu den effektivsten der Welt.
Die Verabschiedung des “Rahmengesetzes über Ernährung, Landwirtschaft und ländliche Gebiete” im Jahre 1999 ist der jüngste politische Versuch, diesen negativen Trend zu stoppen. Das Gesetz hat viele neue Konzepte eingeführt und zum ersten Mal den multifunktionalen Charakter der Landwirtschaft und die Notwendigkeit einer umfassenden Politik der ländlichen Entwicklung herausgestellt. Mit dem Gesetz sind Wettbewerbsregeln an die Stelle des alten Garantiepreissystems getreten. Gleichzeitig wurde jedoch eingeräumt, dass der Wert der Landwirtschaft nicht allein am Markt gemessen werden kann. Aus diesem Grunde wurden Direktzahlungen an Landwirte in benachteiligten Regionen eingeführt, um deren Tätigkeit für den Schutz der natürlichen und kulturellen Ressourcen zu “belohnen”.
Darüber hinaus stellt das Gesetz die Notwendigkeit einer engeren Zusammenarbeit zwischen Landwirten und Verbrauchern heraus. Dem Gesetz zufolge sollten die Verbraucher stärker für die ländlichen Fragen und die Folgen ihrer Ernährungsgewohnheiten auf den Selbstversorgungsgrad des Landes sensibilisiert werden. Das Gesundheits- und das Landwirtschaftsministerium sind diesbezüglich bereits aktiv geworden. So wurde zum Beispiel für den Bereich Diätetik eine Software entwickelt, mit der die Verbraucher ihren Speisezettel sowohl unter dem Aspekt einer ausgewogenen Ernährung als auch unter dem Aspekt einer Verbesserung der nationalen Selbstversorgung mit Lebensmitteln zusammenstellen können.
Ein anderes Modell ist die “gemeinsame Nutzung von Terrassen”, d. h. Stadtbewohner investieren in Terrassenkulturen, um deren Erhaltung zu garantieren. Die Vorkehrungen und Systeme variieren, aber in den meisten Fällen zahlen die Städter eine Miete und bauen mit Hilfe der ortsansässigen Bauern selbst Reis an. Als Gegenleistung erhalten sie den geernteten Reis und sammeln wichtige neue Erfahrungen. Heute gibt es bereits einen landesweit aktiven Verein, der dieses Modell in ganz Japan verbreiten will.

Stäbchen

Chopsticks are used to eat most kinds of Japanese foods, with some exceptions. Some of the most important rules to remember when dining with chopsticks are as follows:

 

  • Hold your chopsticks towards their end, not in the middle or the front third.
  • When you are not using your chopsticks, or have finished eating, lay them down in front of you with the tips to left.
  • Do not stick chopsticks into your food, especially not into rice. This is only done at funerals with rice that is put onto the altar.
  • Do not pass food directly from your set of chopsticks to another’s. Again, this is a funeral tradition that involves the bones of a cremated body.
  • Do not spear food with your chopsticks.
  • Do not point with your chopsticks.
  • Do not wave your chopsticks around in the air or play with them.
  • Do not move plates or bowls around with your chopsticks.
  • To separate a piece of food in two, exert controlled pressure on the chopsticks while moving them apart from each other in order to tear the food. This takes some practice. With larger pieces of food such as tempura, it is also acceptable to pick up the entire piece with your chopsticks, and take a bite.
  • If you have already eaten with your chopsticks, use the opposite end to take food from a shared plate.

Knives and forks are used for Western food only. Spoons however, may be used with certain Japanese dishes such as donburi or Japanese style curry rice. A Chinese style ceramic spoon is sometimes used to eat soups.

Entering the Restaurant

Many restaurants in Japan display plastic or wax replicas of their dishes in a window near their entrance. These replicas serve both to entice and inform patrons of the restaurant’s menu and tend to offer an accurate, visual description of the style and price of meals found inside. The displays are especially helpful for foreign tourists who do not read and speak Japanese. For if all other forms of communication fail, you can go outside and point to what you want to order.
Upon entering a restaurant, customers are greeted with the expression “irasshaimase” meaning “welcome, please come in”. The waiter or waitress will ask you how many people are in your party and then lead you to your table. Only in rare cases, are customers expected to seat themselves.
While a majority of restaurants in Japan provide Western style tables and chairs, low traditional tables where you sit on pillows on the floor are also common and referred to as zashiki. Many restaurants feature both, and you may be asked which you prefer. In case of zashiki style seating, you should remove your shoes at the entrance to the restaurant or before stepping onto the seating area.
Smoking is permitted in many restaurants in Japan. Some restaurants provide both smoking (kitsuen) and non-smoking (kinen) sections, while others are fully smoking or non-smoking. If there is a choice, the waitress will ask you about your preference before seating you.

Ordering and Eating

After you are seated, each diner is usually served with a free glass of water or tea. If it is not served, free water or tea is usually available for self service somewhere in the restaurant. Everyone will also receive a wet towel (oshibori) which is used to clean your hands before eating. If chopsticks are not already set, you can usually find some in a box on the table. Most often, they are disposable wooden chopsticks that need to be separated into two before usage.
While many restaurants provide illustrated menus, other restaurants may only have Japanese text based menus, or the restaurant’s offerings may instead be posted on the walls. If you are ever in doubt on what to order or find that you cannot read the menu, try asking for the recommendations (osusume) or the chef’s choice (omakase). The latter will often get you some surprisingly good, prix fix style meals, but be prepared to be adventurous and do not expect it to be cheap.
Once you are ready to order, you can signal the restaurant staff by saying “sumimasen” (excuse me), or if available, press the call button at the table. Once you have finished ordering, the waitress will often repeat your order back to you for confirmation.
At some restaurants, such as izakaya, it is common for everyone in the party to order dishes together and share them. At other establishments, however, each diner is expected to order individually.

Paying

The bill will be presented upside down, either as you receive the meal or after you have finished eating. In most restaurants, you are supposed to bring your bill to the cashier near the exit when leaving, as it is not common to pay at the table. Paying in cash is most common, although more and more restaurants also accept credit cards or IC cards such as Suica.
Some restaurants, especially cheaper ones, have slightly different systems for ordering and paying. For example, in many ramen and gyudon restaurants, “meal tickets” are bought at a vending machine near the store’s entrance and handed over to the staff who then prepare and serve the meal.
It is not customary to tip in Japan, and if you do, you will probably find the restaurant staff chasing you down in order to give back any money left behind. Instead, it is polite to say “gochisosama deshita” (“thank you for the meal”) when leaving.

Quellen:

http://www.de.emb-japan.go.jp/j_info/wirtschaft.html

http://japan-reise-infos.de/wirtschaft-japans.html

http://ec.europa.eu/agriculture/rur/leader2/rural-de/biblio/model/art03d.htm

http://www.voyagesphotosmanu.com/japanische_wirtschaft.html

http://www.zum.de/wettbewerbe/unterricht_innovativ/projekte/hebeler/japan/sitten/index.html

http://www.ichiban-sushi.de/manier.htm

http://www.japan-guide.com/e/e2039.html

http://www.japan-guide.com/e/e2005.html

http://www.japan-guide.com/e/e2040.html